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Das Volunteerhouse war für mich wie eine Familie

7. Januar, 2021|

von Abdoulaye aus dem Senegal

Ich möchte die Gelegenheiten dieses kleines Artikel nutzen und ein riesiges Dankeschön an euch alle im gesamten Evangelischen Kirchenkreis aussprechen. Danke für die schönen, angenehmen und spaßigen zwei Monate, in denen ich in eurem gemütlichen Volunteerhouse leben konnte.

In diesem Hause habe ich mich ganz wohl gefühlt und es hat mir gut getan, dass alles zu meinem Verfügung stand. In diesem Haus gibt ’s eine komplette Freiheit, weil ich nicht nur überall rein und raus sondern auch alle Möbel und Gegenstände dort mitbenutzen durfte.

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Auf Wiedersehen Dortmund

16. November, 2020|

von Carol aus Indien

Es ist also fast einen Monat her, seit ich nach Indien zurückgereist bin. Ich habe meine Familie sehr vermisst und bin sehr glücklich, wieder hier in Indien zu sein. Manchmal glaube ich es garnicht, dass ich wirklich wieder in Indien bin, weil ich in Dortmund jeden Morgen aufgewacht bin, um zur Arbeit zu gehen. Ich träume immer davon, in Dortmund zu sein und morgens zur Arbeit gehen zu müssen. Ich vermisse Dortmund und ich vermisse all die lieben Leute. Mein Körper passt sich immer noch an die Veränderung an, ich denke mein Geist ist immer noch in Deutschland.

Ein Jahr war eine lange Zeit, und ich fühle mich jetzt wie eine andere Person. Deutschland hat mich zu einer besseren Version meiner selbst gemacht. Am Anfang war es schwer mit meinen Freund*innen, aber langsam nehmen alle meine Freund*innen und meine Familie die neue Version von mir an.

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Kreativabend im Volunteershouse

16. November, 2020|

von Abdoulaye aus dem Senegal

Am 17. Oktober haben wir einen Kreativabend im Volunteerhouse organisiert. Dazu haben wir einige Freund*innen und die Nachbar*innen eingeladen. Wir haben um 17 Uhr angefangen, und schon nach kurzer Zeit war jede*r bereits mit einer kreativen Aufgabe beschäftigt.

Zuerst habe ich, wie meine Mitbewohnerin Carol aus Indien, einen rote Traumfänger gemacht. Fast hätte ich es nicht geschafft, weil das mein erstes mal war, einen Traumfänger zu basteln. Aber so ist das vermutlich mit der Kreativität. Dann wird es normal.
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Kinderlose Akademikerinnen

4. November, 2020|

von Hannah aus Indien

1.5 Jahre lang war Hannah Freiwillige im Kirchenkreis Dortmund – nun bereitet sie sich in Indien auf ihre C1-Deutschprüfung vor – und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit dem Thema „Kinderlose Akademikerinnen“. Hier schreibt Hannah als ehemalige Voluntärin einen Gastbeitrag:

„Mich interessiert das Thema ,,Kinderlose Akademikerinnen’‘, daher freue ich mich, heute darüber zu schreiben. Das vorliegende Balkendiagramm liefert uns Information über die gebildeten Frauen, die keine Kinder haben. Obwohl dies ein sehr interessantes Thema ist, frage ich mich, warum ich nie Statistiken mit gebildeten Männern sehe, die keine Kinder haben wollen.

Als erstes fällt mir die Prozentzahl 43 % von deutschen West-Frauen mit Universitäts- oder Fachhochschulabschluss auf. Ich kann gut verstehen, warum sie keine Kinder haben möchten. Meines Erachtens wollen diese Frauen sich mehr auf ihre Arbeit konzentrieren. Im Vergleich zu dieser Zahl liegt die Zahl der kinderlosen deutschen Frauen, die einen Hauptabschluss haben, relativ niedrig bei 25 Prozent. Ich bin der Meinung, dass ausschlaggebend für die Statistik nicht kinderlose Frauen mit Hochschulabschluss, sondern akademisch gebildete Männer und Frauen ohne Kinder sein sollten. (mehr …)

Lernen wie man europäisches Essen kocht

27. Oktober, 2020|

von Louis Purba aus Indonesien

Louis Purba aus Indonesien wird die nächste internationale Freiwillige in der Kontaktstelle Evangelische Jugend. Derzeit wartet sie auf eine Einreise nach Deutschland – und bereitet sich vor, in dem sie Rezepte aus deutschen Kochbücher ausprobiert.

Ich liebe Essen. Aber ich bin nicht wirklich gut im Kochen. Vor allem liebe ich asiatische Küche, weil es eine Menge Gewürze enthält und es eine Menge Zeit braucht, um zuzubereiten. Asiat*innen lieben einen reichen Geschmack, der bitter, sauer, würzig und süß enthält. Während die europäische Küche sich entweder auf salzig oder süß konzentriert. Deshalb möchte ich versuchen, vor meinem Flug nach Deutschland europäische Küche zu kochen. Weil es so anders ist. Und am wichtigsten ist, dass europäische Lebensmittel Weizen bevorzugen, während asiatische Lebensmittel dazu neigen, Reis zu verwenden. Damit ich mich, wenn ich in Deutschland ankomme, schon daran gewöhnt habe. (mehr …)

Telefonat mit der Kontaktstelle Evangelische Jugend

16. Oktober, 2020|

von Louis aus Indonesien

Louis Purba aus Indonesien plant, einen Freiwilligendienst in der Kontaktstelle Evangelische Jugend im Kirchenkreis Dortmund zu machen. Die Einreise nach Deutschland musste schon mehrfach verschoben werden – so ist das in Zeiten einer globalen Pandemie. Die ursprüngliche Einreise lag im April 2020, dann im Mai, dann Juni, dann Juli, dann wurde auf Januar 20201 verschoben, und nun wird April 2021 angepeilt. In der Zwischenzeit hat Louis aber regelmäßigen Kontakt zur Kontaktstelle (wie der Name schon sagt). Hier berichtet sie von einem gemeinsamen Video-Telefonat:

„Am 28. September 2020 hatte ich ein sehr nettes Gespräch mit Lisa, Jenny und Melina. Wir sprachen über Zoom.  Ich war ein bisschen nervös, denn das war mein erstes Mal, Jenny und Melina persönlich zu treffen. Im Laufe der Zeit fühlte ich mich aber wohler, weil Jenny und Melina so freundlich sind. Jenny und Melina werden meine Kolleg*innen in Dortmund sein, und sie zeigten mir das Büro der Evangelischen Jugend Dortmund und zeigten mir auch den Raum, in dem ich nächstes Jahr arbeiten werde. Es war wirklich aufregend. Ich sah ein großes Fenster in der Nähe meines Schreibtisches, es machte mich ungeduldig, dorthin zu gehen. Ich konnte die positive Energie rund um das Büro spüren.
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The volunteer house was like family to me

7. Januar, 2021|

by Abdoulaye from Senegal

I would like to take the opportunity of this little article and say a huge thank you to all of you throughout the Evangelical Church District. Thank you for the wonderful, pleasant and funny two months in which I was able to live in your cozy volunteershouse.

I felt very comfortable in this house and it was good for me that everything was at my disposal. There is complete freedom in this house because I was not only allowed to go in and out everywhere but also to use all the furniture and objects there. The volunteer house was like family to me. (mehr …)

A last goodbye to Dortmund

16. November, 2020|

by Carol from India

So, its been almost a month now that I am in India. I have missed my family a lot and I am extremely happy to be back here in India. Sometimes I could not imagine that I am truly back in India because in Dortmund I had to wake up every morning to go at work. I always dream that I am in Dortmund and I have to go to work in the morning. I miss Dortmund and I miss all the lovely people. My body is still adapting the change, I guess my mind is still in Germany.  

One year was a long time but I feel like I am a different person now. Germany has made me a better version of myself. In the beginning it was hard with my friends but slowly all my friends and my family are excepting the new version of me. I am so happy and sad at the same time. In this last one year I had a different family, my international family and I miss them a lot. 
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Creative Night in the Volunteershouse

16. November, 2020|

by Abdoulaye from Senegal

On 17 October we organized a creative night in the volunteershouse. We invited some friends and neighbors to join us. We started at 5 p.m. and after a short time everyone was already busy with a creative task.

First, like my roommate Carol from India, I made a red dream catcher. I almost didn’t make it because it was my first time to make a dream catcher. But that’s probably how it is with creativity. Then it becomes normal. Then I painted a tree. This tree is huge, the largest tree in Senegal, called „caïcedra“ in French, and is located in a popular little village.

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Educated Women not wanting to have Children

4. November, 2020|

by Hannah from India

I am interested in the topic “ Educated Women not wanting to have Children” and I am therefore happy to write about it today. This bar chart gives us information about the educated women who have no children. Although this is a very interesting topic, I wonder why I never see statistics with educated men who do not want to have children.

The first thing that strikes me is the percentage of 43 % of West German women with university or college degrees. I can well understand why they do not want to have children. In my opinion, these women want to concentrate more on their work. Compared to this number of German women who have a main degree, women who don’t want a Child are relatively low at 16 percent. In my opinion, this shouldn’t be the decisive argument, but there should be a gender equal description of men and women.

In my home country the situation is similar, women are condemned and sometimes forced to have children, on the one hand they are required to earn for the family, on the other hand they have to take care of the children. I would not have expected that there was such a difference between East and West.

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Learning how to cook European food

26. Oktober, 2020|

by Louis Purba from Indonesia,

Louis Purba from Indonesia will be the next international volunteer in the Kontaktstelle Evangelische Jugend. She is currently waiting to fly to Germany – and is preparing to try out recipes from German cookbooks.

I love food. But I am not really good at cooking. Especially to cook Asian cuisine because it contains a lot of spices and it takes a lot of time to prepare. Asian love rich flavor that contains bitter, sour, spicy, sweet. While European cuisine focuses either salt or sweet. That is why I want to try to cook European cuisine before my flight to Germany. Because it is so different. And most importantly, European foods favor wheat, while Asian foods tend to use rice frequently. So that, when I arrive in Germany I already get used to it. (mehr …)

Talking to the Kontakstelle Evangelische Jugend

16. Oktober, 2020|

by Louis from Indonesia

Louis Purba from Indonesia plans to do a voluntary service at the Kontakstelle Evangelische Jugend in the church district of Dortmund. Entry to Germany has already had to be postponed several times – this is the case in times of a global pandemic. The original entry was in April 2020, then in May, then June, then July, then postponed to January 20201, and now April 2021 is targeted. In the meantime, however, Louis has regular contact with the contact point (as the name suggests). Here she reports on a joint video phone call:

„On September 28, 2020, I had a very nice conversation with Lisa, Jenny and Melina. We talked about zoom.  I was a bit nervous because this was my first time meeting Jenny and Melina in person. Over time, however, I felt more comfortable because Jenny and Melina are so friendly. Jenny and Melina will be my colleagues in Dortmund, and they showed me the office of the Evangelical Youth Dortmund and also showed me the space in which I will work next year. It was really exciting. I saw a big window near my desk, it made me impatient to go there. I could feel the positive energy around the office. (mehr …)